Bestimmung der Luftdurchlässigkeit von Gebäuden

 

Das Differenzdruckverfahren dient dazu die Luftdichtheit der Hülle von Gebäuden oder Gebäudeteilen zu charakterisieren. Es kann benutzt werden

 

a) um die Luftdurchlässigkeit eines Gebäudes oder Gebäudeteils zu messen, um eine Luftdichtheitsanforderung zu erfüllen,

 

b) um die relative Luftdurchlässigkeit verschiedener ähnlicher Gebäude oder Gebäudeteile zu vergleichen,

 

c) um die Undichtigkeiten zu finden und

 

d) um die Verringerung der Luftdurchlässigkeit zu bestimmen, die durch einzelne, nacheinander ausgeführte Verbesserungsmaßnahmen an einem bestehenden Gebäude oder Gebäudeteil erreicht wurde.

 

Mit dem Differenzdruckverfahren kann nicht die Luftinfiltrationrate eines Gebäudes gemessen werden. Die Ergebnisse dieses Verfahrens können jedoch dazu verwendet werden die Luftinfiltration rechnerisch abzuschätzen.

 

Mit dem hier beschriebenen Verfahren werden Luftströme von außen nach innen durch die Gebäudehülle oder umgekehrt erfasst. Luftströme von außen in die Konstruktion hinein und wieder zurück nach außen werden nicht erfasst.

Die richtige Anwendung setzt die Kenntnis der Prinzipien von Volumenstrom und Druckmessungen voraus.

 

Die Luftdurchlässigkeitsmessung nach DIN 13829 dient der Hülle von Gebäuden oder Gebäudeteilen vor Ort. Sie beschreibt die Anwendung von Über- oder Unterdruck in Gebäuden oder Gebäudeteilen.

 

Sie beschreibt die Messung der resultierenden Luftvolumenströme in Abhängigkeit von verschiedenen statischen Druckdifferenzen zwischen innen und außen.

 

Die vorliegende Norm dient der Bestimmung der Luftundichtigkeit von Ein-Zonen-Gebäuden.

 

Für die Zwecke können viele Mehrzonen-Gebäude als Ein-Zonen-Gebäude behandelt werden, indem Innentüren geöffnet werden oder in angrenzenden Zonen gleiche Drücke erzeugt werden.

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